Die Evangelische Kirche in Westfalen

 

  1. Wir sind eine lebendige und vielgestaltige Kirche, in der sich das schöpferische Wirken Gottes zeigt.
  2. Wir glauben an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, der sich zu erkennen gibt in den Geschichten und Worten der Bibel.
  3. Auf der Grundlage unsere Glaubens lassen wir uns von Zielen leiten, die den vielfältigen Aktivitäten in unserer Landeskirche die gemeinsame Ausrichtung geben

 

Zahlen und Fakten Mitglieder:  2,6 Millionen (2006)

Anteil an der Gesamtbevölkerung:  ca. 30 %

Leitender Theologe:  Präses Alfred Buß

Kirchenkreise:  31

Kirchengemeinden:  556

Kirchengebäude:  ca. 900

Pfarrstellen:  ca. 1500

Gemeindegruppen:  ca. 16.500 Kindergärten/ Tagesstätten: ca. 1.000

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:  ca. 92.000 Haupt- und nebenberuflich Beschäftigte: ca. 22.000 (mit Diakonie: ca. 60.000) Gebiet: Regierungsbezirke Arnsberg, Detmold (ohne den Kreis Lippe) und Münster.

Fläche: 20.200 km²

Anschrift:  Landeskirchenamt, Altstädter Kirchplatz 5, 33602 Bielefeld

Internet:  www.ekvw.de

E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Telefon:  0521 / 594-0 Fax: 0521 / 594129

 

Die Evangelische Kirche von Westfalen (EKvW) ist eine von 23 Landeskirchen, die unter dem Dach der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) vereinigt sind. Wie alle Landeskirchen ist sie eine Körperschaft des öffentlichen Rechts. Verwaltungssitz ist Bielefeld.

Recht, Struktur, Verwaltung

Die Evangelische Kirche von Westfalen baut sich von den Gemeinden her auf. Jede Kirchengemeinde wird von einem gewählten Presbyterium geleitet. Dessen Mitglieder heißen Presbyter oder Presbyterinnen. Dem Presbyterium gehören auch die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinde an. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts erfüllt eine Kirchengemeinde ihre Aufgaben im Rahmen des Kirchenrechts in eigener Verantwortung.

Die Gemeinden sind in 31 Kirchenkreise gegliedert. An der Spitze eines Kirchenkreises steht ein Superintendent oder eine Superintendentin. Höchstes Leitungsgremium des Kirchenkreises ist die Kreissynode, in der die Gemeinden repräsentiert sind. Auch die Kirchenkreise sind öffentlich-rechtliche Körperschaften. In elf Gestaltungsräumen kooperieren immer zwei bis vier Kirchenkreise miteinander.

Die Landessynode, die als „Kirchenparlament” in der Regel einmal jährlich tagt, ist das höchste Leitungsgremium der Landeskirche. Sie beschließt über Kirchengesetze, Finanzen und die maßgeblichen Weichenstellungen auf dem Weg, den die Kirche geht. In der Landessynode sind die Kirchenkreise und damit indirekt auch die Gemeinden vertreten. Diese presbyterial-synodale Ordnung ist ein Grundprinzip der evangelischen Kirche.

Im Auftrag der Landessynode wird die Landeskirche von der Kirchenleitung, die monatlich zusammenkommt, geleitet. Die Kirchenleitung, die „Regierung” der Landeskirche, besteht aus 18 Mitgliedern, darunter sieben hauptamtlichen. Den Vorsitz führt der Präses, den die Landessynode auf acht Jahre wählt. Er ist der leitende Theologe der EKvW und hat auch in der Landessynode den Vorsitz. Stellvertreter des Präses sind ein theologischer und ein juristischer Vizepräsident, die beide zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern gehören.

Präsides seit 1949

   bis 1949: D. Karl Koch

   1949 - 1968: D. Ernst Wilm

   1969 - 1977: D. Dr. theol. h.c. Hans Thimme

   1977 - 1985: Dr. theol. Heinrich Reiß

   1985 - 1996: Dr. theol. h.c. Hans-Martin Linnemann

   1996 - 2004: Manfred Sorg

   seit 2004: Alfred Buß